Neuigkeiten bei BRATEK und in der Immobilienwelt

16April

Grundsteuer gekippt: Mieter und Eigentümer müssen abwarten

Die Grundsteuer müssen Gemeinden nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts künftig anders berechnen - für Verbraucher besteht aber noch kein Handlungsbedarf.

"Für Eigentümer und Mieter ändert sich durch das Urteil zunächst nichts. Die Politik hat nun bis Ende 2019 Zeit , ein neues Gesetz dazu auf den Weg zu bringen", erklärt Zenon Bilaniuk vom Bund der Steuerzahler. Und dann gibt es noch eine Übergangszeit. "Die Gemeinden hätten dann noch einmal fünf Jahre Zeit, um das Gesetz praktisch umzusetzen." Denn das neue Gesetz wird erst ab 1. Januar 2024 wirksam.

Wie die Grundsteuer in Zukunft berechnet wird, ist noch unklar. "Wir müssen abwarten, was die Politik genau unternimmt", sagt Bilaniuk. Im Gespräch waren bisher drei verschiedene Modelle - entweder eine Berechnung nach Grundstücks- und Wohnfläche oder nach Grundstückswert oder ein Mischmodell.

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13April

Immer auf dem Laufenden bleiben ;)

als eines der führenden Immobilienbüros in Stuttgart ist es unser Anspruch immer auf dem Laufenden zu sein und die neuesten Trends der Immobilienbranche zu kennen und ggf. umzusetzen.

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11April

So könnte die Grundsteuer in Zukunft aussehen

Eine Reform der Steuer ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts notwendig. Die Neugestaltung dürfte ziemlich kompliziert werden - und teuer.

Das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen, aber das Nachdenken über eine Reform der Grundsteuer hat schon vor Jahren begonnen. Denn wirklich überraschend kam das Verdikt aus Karlsruhe nun wirklich nicht. So wurden nach der Urteilsverkündung rasch die bekannten Modelle ins Spiel gebracht, von denen sich aber noch keines als konsensfähig erwiesen hat. Das mag auch daran liegen, dass sich die politischen Akteure nicht einig sind, was die Steuer leisten soll. Muss es eine präzise Besteuerung nach exaktem Grundstückswert sein? Oder genügt es, den Wert der Immobilien Pi mal Daumen zu erfassen, solange die Gleichbehandlung unter Nachbarn gewährleistet ist? Laut Urteil müssen nur die Relationen unter den Steuerzahlern stimmen. Und was ist mit dem Immobilienmarkt: Könnte die Reform nicht auch sozialpolitisch genutzt werden, indem sie den Bau von Wohnungen belohnt?

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09April

Baufirmen erhöhen Preise so stark wie zuletzt 2007

Wer einen Neubau plant, für den kann es schnell teuer werden: Die Kosten für Wohngebäude sind so stark gestiegen wie zuletzt vor der Finanzkrise.

Bauen verteuert sich in Deutschland so stark wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete im Februar vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. "Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit November 2007 mit 5,8 Prozent", teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Bauindustrie macht dafür die starke Nachfrage, höhere Materialkosten und strengere Vorschriften verantwortlich. "Der Markt hat sich gedreht: Die Firmen müssen nicht mehr nehmen, was auf dem Tisch liegt, sondern können sich im Boom die besten Preise und Angebote auswählen", sagte Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.

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04April

Eigenheim-Preise auch 2017 gestiegen

Für ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung müssen Käufer in Deutschland immer mehr ausgeben: Das zehnte Jahr in Folge stiegen laut Gutachterausschüssen die Preise. Schuld sind niedrige Zinsen und knappes Bauland.
Immobilienkäufer haben 2017 deutlich mehr für Eigentumswohnungen oder Häuser ausgegeben als im Jahr davor. Bis zu 250 Milliarden Euro bezahlten Käufer für Wohnungen, Häuser, Grundstücke und Gewerbeimmobilien, was rund neun Prozent mehr als 2016 entspräche - zugleich stagnierte die Zahl der Kaufverträge zwischen 900.000 und einer Million.

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29März

Hammer-Urteil: Mietpreisbremse hat auch in Hessen keine Rechtskraft

Das Landgericht Frankfurt hat die Mietpreisbremse in Hessen für unwirksam erklärt. Das Land habe die Rechtsverordnung nicht ordnungsgemäß begründet, entschied die Kammer am Dienstag.

Laut Verordnung, mit der die hessische Bauministerin Priska Hinz (Grüne) im November 2015 ein Bundesgesetz umgesetzt hatte, darf die neue Wohnungsmiete bei einem Mieterwechsel nur maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Hinz hatte die Vorschrift für 16 Kommunen erlassen, deren Wohnungsmarkt als angespannt gilt, darunter viele im Rhein-Main-Gebiet.

Das Gericht wies jetzt daraufhin, dass der Bundesgesetzgeber ausdrücklich eine Begründung verlangt habe, wieso ein spezieller Wohnungsmarkt als angespannt gelte. Mit dem Urteil entschied das Landgericht in der Berufungsinstanz zu Gunsten eines Vermieters aus Frankfurt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. wegen der grundsätzlichen Bedeutung wurde Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) zugelassen.

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22Februar

Die Preisbremse hilft vor allem reichen Mietern

Das Gesetz ist besser als sein Ruf, zeigt eine aktuelle Studie. Doch die Mietpreisbremse hat zu viele Lücken - und ist sozialpolitisch fragwürdig.

Wirkt sie nun doch? Gut zwei Jahre nach Einführung der Mietpreisbremse sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Belege dafür, dass das Gesetz den Anstieg der Mietpreise verlangsamt hat - allerdings nur in Stadtteilen, in denen das Wohnen zuvor spürbar teurer geworden war. Die Preisbremse regelt in 313 Städten, dass Wohnungen höchstens zehn Prozent teurer angeboten werden dürfen als die ortsübliche Miete. Auch manch Großvermieter bestätigt, dass er die Preisgrenze beachtet, wenn er Wohnungen neu vermietet. Das Gesetz zeigt also eine gewisse Wirkung. Das ist aber auch das Mindeste, was man in einem Rechtsstaat und einer sozialen Marktwirtschaft erwarten darf.

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16Februar

Urteil: Balkone zählen bei der Wohnfläche nur ein Viertel

Balkone, Terrassen und Wintergärten gehen nur zu einem Viertel in die Wohnfläche einer Wohnung ein. Das hat das Landgericht Berlin entschieden und damit der Praxis einen Riegel vorgeschoben, diese Flächen zur Hälfte anzurechnen. Viele Privatvermieter wendeten die entsprechende Verordnung falsch an, befanden die Richter. Die Mehrheit der Großvermieter verfahre dagegen korrekt.

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07Februar

Wer nicht erbt, hat es schwer

In Deutschland wird gebaut und gebaut, und doch reicht es nicht, um den Bedarf an Wohnungen zu decken. Die Immobilienpreise steigen seit Jahren. 2016 kosteten Wohnungen und Häuser laut dem Verband Deutscher Pfandbriefbanken rund 30 Prozent mehr als im Jahr 2010. In den Großstädten ging es noch deutlich stärker nach oben.

Claus Michelsen, Immobilienexperte beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), führt diese Entwicklung vor allem auf zwei Faktoren zurück: "Die wichtigsten Gründe sind die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Zuzug in die großen Städte."

Die Nullzinspolitik der EZB mache zum einen die Finanzierung günstiger. Zum anderen würden durch die niedrigen Zinsen andere Anlagemöglichkeiten weniger attraktiv. Die Folge: Es wird mehr in Immobilien investiert. Auch aus dem Ausland fließt laut Michelsen viel Geld in deutsche Immobilien; besonders die großen Städte wie München, Berlin und Hamburg seien für diese Investoren attraktiv.

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05Februar

Das bedeuten die GroKo-Beschlüsse für Mieter und Eigentümer

Die hohen Immobilienpreise in deutschen Großstädten sind für viele Menschen zum Verzweifeln – sowohl für Mieter als auch für Käufer, die mit Wohneigentum fürs Alter vorsorgen möchten. Zwei Faktoren haben den Preisboom wesentlich angetrieben. Erstens: Zuwanderung in die Städte. Zweitens: die niedrigen Zinsen, die zu einer Kapitalflut auf dem Immobilienmarkt geführt haben.

Das beste Gegenmittel wäre ein größeres Angebot, also mehr Wohnungen und Häuser. Doch viele Städte, beispielsweise Berlin, handeln nicht entschlossen genug und weisen zu wenig Bauflächen aus oder brauchen zu lange, um sich mit Investoren zu einigen. Zudem sind die Kapazitäten der Baubranche begrenzt. Es kann also gar nicht so schnell gebaut werden wie eigentlich nötig.

Auch eine neue Bundesregierung kann daran wenig ändern. Doch immerhin haben sich Union und SPD bei den Koalitionsverhandlungen auf einige Maßnahmen geeinigt, die vorübergehend für ein wenig Linderung sorgen könnten. „Wir haben ein starkes Paket für die Eigentumsförderung von Familien geschnürt sowie für einen besseren Schutz von Mietern vor unverhältnismäßigen Mieterhöhungen und für die gezielte Ankurbelung des Neubaus“, sagte Jan-Marco Luczak, Wohnungsmarktexperte der CDU-Bundestagsfraktion.

Die Unterhändler haben vereinbart, dass bis 2021 zusätzlich bis zu vier Milliarden Euro in die Hand genommen werden sollen, um mehr billigen Wohnraum zu schaffen und um jungen Familien beim Traum vom Eigenheim zu helfen. Die Wirkung der einzelnen Vorhaben ist umstritten. Ein Überblick:

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31Januar

Die Grundsteuer ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hält die Grundsteuer für verfassungswidrig. Das wurde in der heutigen Verhandlung in Karlsruhe vor dem Ersten Senat deutlich. Das von der Mehrheit der Bundesländer bevorzugte Reformmodell wird wohl aber nicht kommen. Der Grund: Es braucht bis zu zehn Jahre, um es umzusetzen. Das wollen die Verfassungshüter nicht dulden.

Aus der Reaktion der Richter war zu erkennen, dass sie die Grundsteuer für verfassungswidrig halten“, sagt Steuerberater Thomas Wagner, Warth & Klein Grant Thornton, der bei der fast vierstündigen Verhandlung dabei war. Er berichtet, dass es eine lange Diskussion um das Konsensmodell von 14 Bundesländern gab. Dieses basiert im Kern auf einer Bewertung des Grund und Bodens mit den Bodenrichtwerten und der aufstehenden Gebäude nach einem vereinfachten Sachwertverfahren.

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29Januar

Weniger Wohnungen genehmigt

Die Zahl der Baugenehmigungen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Von Januar bis November wurden 7,8 Prozent weniger Genehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. Die Umsetzung von Bauvorhaben hinkt aber noch aus anderen Gründen hinterher.

Trotz der starken Nachfrage nach Immobilien sinkt die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland weiter. Von Januar bis November wurden 313.700 Wohnungen bewilligt, 7,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Sowohl bei den Bewilligungen für Wohnungen in neuen Gebäuden (minus 5,3 Prozent) als auch für Um- und Ausbaumaßnahmen bestehender Immobilien (minus 21 Prozent) gab es Rückgänge.

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