Neuigkeiten bei BRATEK und in der Immobilienwelt

03Mai

Seehofer will klare Angebote von der Immobilienwirtschaft

Es ist das erste deutliche Zeichen des neuen Ministers an die Immobilienverbände: Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen ist am heutigen Freitag mit Horst Seehofer (CSU), zuständig für Inneres, Bau, Wohnen und Heimat, zu einem Spitzengespräch im Ministerium zusammengetroffen und wurde auf "gemeinsame Anstrengungen" eingeschworen.

1,5 Mio. neue Wohnungen will die schwarz-rote Bundesregierung über eine Wohnraumoffensive in dieser Legislaturperiode ermöglichen. "Das setzt die schnelle Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen für Investoren, Mieter und selbstnutzende Eigentümer voraus", richtete Seehofer am Freitag, 4. Mai, im Innenministerium in Berlin auch einen Appell an die Ministerkollegen.

Teilnehmer des Gesprächs über die Zukunft des Wohnens in Deutschland waren Vertreter der wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbände, weiterhin die Bauindustrie und die Gewerkschaften, der Deutsche Mieterbund, Entsandte der Länder und kommunale Spitzenverbände. Nur mit gemeinsamen Anstrengungen könne eine nachhaltige Entspannung auf den großstädtischen Wohnungsmärkten erreicht werden, mahnte Seehofer. Die Bündnispartner sind aufgefordert, ihre möglichen Beiträge zum Erreichen des Ziels zu nennen. "Ich erwarte hier klare Angebote bereits im Vorfeld des Wohngipfels", sagte der Minister an die Adresse der Immobilienverbände. Der Minister kündigte an, dass er an dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen unbedingt festhalten wolle.

weiterlesen


26April

Energieausweis: Neue Vorgaben und schärfere Regeln

Seit rund 10 Jahren verlangt der Gesetzesgeber, dass Eigentümer beim Verkauf oder der Vermietung ihrer Immobilie einen Energieausweis vorlegen. Da viele dieser Ausweise 2018 und 2019 ihre Gültigkeit verlieren, sollten Eigentümer von älteren Gebäuden ihre Ausweise überprüfen. Denn kann der Ausweis nicht wie gefordert vorgelegt werden, drohen den Besitzern Bußgelder bis zu 15.000 Euro.

Der Energieausweis soll Mietern und Käufern einen Überblick über den energetischen Zustand der Immobilie geben. Er erfasst den Zustand des Gebäudes, der Heizung und berechnet den Energiebedarf. Welche Variante des Energieausweises für das jeweilige Gebäude erstellt werden muss, hängt vom Baujahr, der Anzahl der Wohneinheiten sowie dem energetischen Zustand ab.

weiterlesen


24April

Katarina Barley will Mietpreisbremse noch 2018 verschärfen

Die Justizministerin hat schon mehrfach strengere Regeln für Vermieter angekündigt. Jetzt macht sie Druck: Ein neues Gesetz soll bis Jahresende in Kraft treten.

Verbraucherschutz- und Justizministerin Katarina Barley (SPD) hat eine Verschärfung der Mietpreisbremse noch für dieses Jahr angekündigt. Die Regierung wolle das Regulierungswerkzeug "deutlich schärfer stellen", sagte Barley den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Barley bekräftigte in dem Gespräch einen Plan, den sie schon zuvor öffentlich dargelegt hatte, legte sich aber fest auf einen Zeitplan: Das neue Gesetz soll demnach noch in diesem Jahr in Kraft treten.

weiterlesen


23April

Ungewöhnliches Projekt: Wohnungen vom Discounter

Wie Aldi, Lidl und Co. gute Lagen für ihre Märkte in Wohngebieten bekommen – und gleichzeitig etwas für den Wohnungsmarkt tun.

Langenhorner Chaussee 579: 15 Ein- bis Drei-Personen-Wohnungen, 50 bis 80 Quadratmeter groß, werden hier gerade gebaut. Von ihren West-Balkonen können die künftigen Bewohner in die Abendsonne schauen – über das Dach des neuen, darunterliegenden Aldi-Marktes hinweg. Ein ungewöhnlicher Blick. Ungewöhnlich ist das ganze Projekt. Unten ein Supermarkt, darüber Wohnungen. Bauherr: Aldi Nord.

Der Discounter hat ein neues Produkt im Angebot: Wohnungen. Was wie ein weiterer Marketing-Coup von Aldi klingt, ist aus mehreren Nöten geboren. Zum einen muss der Einzelhändlergigant sein Sortiment vergrößern, insbesondere um frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. Zum anderen wollen Kunden nicht mehr kilometerweit fahren, um für eine Tüte Milch oder sechs Eier in einem riesigen Supermarkt durch endlos wirkende Gänge zu laufen. „Der großflächige Einzelhandel muss für die Nahversorgung in die Wohnungsgebiete“, fordert Frank Conrad, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk Altona. Das aber ist gar nicht so einfach, denn die Preise für Grundstücke in zentralen Lagen in Hamburg sind in den letzten Jahren explodiert. Discounter konkurrieren hier mit dem Wohnungsbau. Da rechnet sich eine Filiale mit einem Großparkplatz für 100, 200 oder mehr Autos vor dem Eingang auf 5000 oder 6000 Quadratmeter Fläche nicht mehr. Zudem hat sich bei Städteplanern die Erkenntnis durchgesetzt, dass reine Discounterimmobilien, grau, funktional und meistens eingeschossig, nicht mehr ins moderne Stadtbild passen. „Das alte Konzept ist an seine Grenzen gestoßen“, konstatiert Jan-Dieter Mohr von der Aldi-Immobilienverwaltung. „Wir erfinden uns neu.“ Der Aldi von morgen soll so aussehen: attraktive Architektur, bodentiefe Fenster, 1200 bis 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche, freundliche Innengestaltung. Als Beispiel führt Mohr die Filiale in Ottensen an. Parkplätze vor der Tür sind rar.

weiterlesen


20April

Kaufen ist in Deutschland günstiger als Mieten – auch in Metropolen

iner Studie des IW Köln zufolge sind die Kosten für Selbstnutzer rund ein Drittel geringer als jene von Mietern. Die Sache hat aber einen Haken.

Allen Mahnungen vor Überhitzungen zum Trotz haben sich Immobilien in Deutschland 2017 erneut stark verteuert. In den Top-7-Städten sind die Preise für Eigentumswohnungen laut dem Marktforschungsinstitut vdp Research um 12,1 Prozent geklettert. Zugleich steigen die Mieten in den acht größten Städten deutlich langsamer – nur noch um zwei Prozent, zeigt eine Analyse des Immobiliendienstleisters JLL.

Die seit Jahren zunehmende Kluft zwischen Kauf- und Mietpreisen weitet sich aus. Ausgerechnet in diesem Spannungsfeld weist eine neue Studie des IW Köln jetzt auf einen überraschenden Umstand hin: Die Kosten für Selbstnutzer seien in Deutschland rund ein Drittel günstiger als jene von Mietern. In anderen Worten: Kaufen sei günstiger als Mieten. Das gelte auch für die Metropolen.

In Frankfurt sei eine eigene Immobilie rund 38,6 Prozent günstiger als eine vergleichbare Mietwohnung und weise damit vor Hamburg mit 35,5 Prozent die größte Vorteilhaftigkeit des selbstgenutzten Wohneigentums auf, heißt es in dem Report. Rund um München falle der Wert mit 26,4 Prozent am geringsten aus.

weiterlesen


19April

Immobilienbranche geht die Puste aus

„Der Immobilienbranche geht es gar nicht gut“, kommentiert der Vorstand des Analysehauses bulwiengesa, Andreas Schulten, seine druckfrische Projektentwicklerstudie, die heute Morgen in Berlin vorgestellt wurde. „Wir sehen eine Gefahr für Investoren und Städte.“

Zum ersten Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 kommen alle zwischen 2015 und 2022 fertiggestellten, im Bau befindlichen und geplanten Projekte in den sieben großen deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln und Stuttgart addiert auf weniger Projektvolumen als im Jahr zuvor. Nun ist ein Rückgang um 0,3% Fläche auf 26,9 Mio. qm oder rund 200 Mrd. Euro zwar marginal, aber Schulten warnt: Was die Lehman-Pleite vor knapp zehn Jahren nicht vermochte, schafften galoppierende Grundstückspreise in den A-Städten, endlose Genehmigungsprozeduren und „regulatorische Restriktionen“ auf den Ämtern und heftig steigende Baukosten für Mensch und Material. Bauen sei in den großen Städten einfach zu teuer geworden.

weiterlesen


16April

Grundsteuer gekippt: Mieter und Eigentümer müssen abwarten

Die Grundsteuer müssen Gemeinden nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts künftig anders berechnen - für Verbraucher besteht aber noch kein Handlungsbedarf.

"Für Eigentümer und Mieter ändert sich durch das Urteil zunächst nichts. Die Politik hat nun bis Ende 2019 Zeit , ein neues Gesetz dazu auf den Weg zu bringen", erklärt Zenon Bilaniuk vom Bund der Steuerzahler. Und dann gibt es noch eine Übergangszeit. "Die Gemeinden hätten dann noch einmal fünf Jahre Zeit, um das Gesetz praktisch umzusetzen." Denn das neue Gesetz wird erst ab 1. Januar 2024 wirksam.

Wie die Grundsteuer in Zukunft berechnet wird, ist noch unklar. "Wir müssen abwarten, was die Politik genau unternimmt", sagt Bilaniuk. Im Gespräch waren bisher drei verschiedene Modelle - entweder eine Berechnung nach Grundstücks- und Wohnfläche oder nach Grundstückswert oder ein Mischmodell.

weiterlesen


13April

Immer auf dem Laufenden bleiben ;)

als eines der führenden Immobilienbüros in Stuttgart ist es unser Anspruch immer auf dem Laufenden zu sein und die neuesten Trends der Immobilienbranche zu kennen und ggf. umzusetzen.

weiterlesen


11April

So könnte die Grundsteuer in Zukunft aussehen

Eine Reform der Steuer ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts notwendig. Die Neugestaltung dürfte ziemlich kompliziert werden - und teuer.

Das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen, aber das Nachdenken über eine Reform der Grundsteuer hat schon vor Jahren begonnen. Denn wirklich überraschend kam das Verdikt aus Karlsruhe nun wirklich nicht. So wurden nach der Urteilsverkündung rasch die bekannten Modelle ins Spiel gebracht, von denen sich aber noch keines als konsensfähig erwiesen hat. Das mag auch daran liegen, dass sich die politischen Akteure nicht einig sind, was die Steuer leisten soll. Muss es eine präzise Besteuerung nach exaktem Grundstückswert sein? Oder genügt es, den Wert der Immobilien Pi mal Daumen zu erfassen, solange die Gleichbehandlung unter Nachbarn gewährleistet ist? Laut Urteil müssen nur die Relationen unter den Steuerzahlern stimmen. Und was ist mit dem Immobilienmarkt: Könnte die Reform nicht auch sozialpolitisch genutzt werden, indem sie den Bau von Wohnungen belohnt?

weiterlesen


09April

Baufirmen erhöhen Preise so stark wie zuletzt 2007

Wer einen Neubau plant, für den kann es schnell teuer werden: Die Kosten für Wohngebäude sind so stark gestiegen wie zuletzt vor der Finanzkrise.

Bauen verteuert sich in Deutschland so stark wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete im Februar vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. "Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit November 2007 mit 5,8 Prozent", teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Bauindustrie macht dafür die starke Nachfrage, höhere Materialkosten und strengere Vorschriften verantwortlich. "Der Markt hat sich gedreht: Die Firmen müssen nicht mehr nehmen, was auf dem Tisch liegt, sondern können sich im Boom die besten Preise und Angebote auswählen", sagte Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.

weiterlesen


04April

Eigenheim-Preise auch 2017 gestiegen

Für ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung müssen Käufer in Deutschland immer mehr ausgeben: Das zehnte Jahr in Folge stiegen laut Gutachterausschüssen die Preise. Schuld sind niedrige Zinsen und knappes Bauland.
Immobilienkäufer haben 2017 deutlich mehr für Eigentumswohnungen oder Häuser ausgegeben als im Jahr davor. Bis zu 250 Milliarden Euro bezahlten Käufer für Wohnungen, Häuser, Grundstücke und Gewerbeimmobilien, was rund neun Prozent mehr als 2016 entspräche - zugleich stagnierte die Zahl der Kaufverträge zwischen 900.000 und einer Million.

weiterlesen


29März

Hammer-Urteil: Mietpreisbremse hat auch in Hessen keine Rechtskraft

Das Landgericht Frankfurt hat die Mietpreisbremse in Hessen für unwirksam erklärt. Das Land habe die Rechtsverordnung nicht ordnungsgemäß begründet, entschied die Kammer am Dienstag.

Laut Verordnung, mit der die hessische Bauministerin Priska Hinz (Grüne) im November 2015 ein Bundesgesetz umgesetzt hatte, darf die neue Wohnungsmiete bei einem Mieterwechsel nur maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Hinz hatte die Vorschrift für 16 Kommunen erlassen, deren Wohnungsmarkt als angespannt gilt, darunter viele im Rhein-Main-Gebiet.

Das Gericht wies jetzt daraufhin, dass der Bundesgesetzgeber ausdrücklich eine Begründung verlangt habe, wieso ein spezieller Wohnungsmarkt als angespannt gelte. Mit dem Urteil entschied das Landgericht in der Berufungsinstanz zu Gunsten eines Vermieters aus Frankfurt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. wegen der grundsätzlichen Bedeutung wurde Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) zugelassen.

weiterlesen


Bewerten Sie BRATEK Immobilien