Neuigkeiten bei BRATEK und in der Immobilienwelt

14November

IVD: Jahre der Mietpreisexplosion sind vorbei

Vorneweg: Die Bestandsmieten steigen noch immer. In großen wie in kleinen Städten, für Wohnungen mit mittlerem und gutem Wohnwert. Anders als in den vergangenen Jahren ist es jedoch kein "spektakulärer" Anstieg mehr, wie Michael Schick sagt. Der Präsident des Immobilienverbands IVD stellte heute einen Wohnpreisspiegel vor.

Basis des Preisspiegels sind Daten aus dem zweiten und dritten Quartal dieses Jahres, die von mehr als 1.000 Sachverständigen, Verwaltern und Maklern für rund 370 Städte hierzulande geliefert wurden. Die Daten sind Schick zufolge Abschlussdaten, spiegeln demnach tatsächlich gezahlte Mieten wieder. Demnach gingen die Neuvertragsmieten für Bestandswohnungen mit gutem Wohnwert nach durchschnittlich 3,2 im Vorjahr nun um vergleichsweise moderate 2,4% nach oben. Bei einem mittlerem Wohnwert waren es 2,4% nach 3,4%.

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26Oktober

CDU will Mietpreisbremse offenbar auslaufen lassen

Bei den Konservativen hält man das Gesetz für gescheitert. Mit den Jamaika-Partnern will man sich offenbar auf ein Auslaufen der Bremse verständigen.

Die CDU will laut einem Zeitungsbericht von der Mietpreisbremse verabschieden. Ziel sei es, sich innerhalb einer möglichen Jamaika-Koalition auf ein Auslaufen der Mietpreisbremse im Jahr 2020 zu verständigen, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf Unionskreise. "Ich gehe von einer stillen Beerdigung der Mietpreisbremse aus", sagte der Nürtinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich der Zeitung. Ein Vorstoß zur raschen Abschaffung sei aber unwahrscheinlich.

Die Mietpreisbremse soll helfen, sprunghafte Mieterhöhungen vor allem in Großstädten zu vermeiden. Dazu dürfen die Preise bei Wiedervermietungen in ausgewiesenen Gegenden nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die Bundesländer legen fest, wo die Mietpreisbremse gilt.

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20Oktober

Vermieter können wieder leichter Steuern sparen

Vermieter bekommen dank eines Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) mehr Spielraum, mit Immobilienkrediten Steuern zu sparen.

Auch über fünf Prozent Auszahlungsabschlag (Disagio) sind demnach wieder steuerlich zulässig, wie das der WirtschaftsWoche vorliegende Urteil zeigt (IX R 38/14). Vermieter können den Abschlag direkt nach dem Kauf der Immobilie absetzen. „Sie können so schneller aus den Schulden kommen und viel Geld sparen“, sagt Heinrich Bockholt, stellvertretender Vorsitzender beim Bundesverband Finanz-Planer. Frühere Angaben des Bundesfinanzministeriums waren so ausgelegt worden, dass maximal fünf Prozent Disagio sofort berücksichtigt würden. Höhere Werte seien nicht marktüblich. Der BFH urteilte jedoch, dass mit einer Geschäftsbank geschlossene Kreditverträge in aller Regel marktüblich seien, auch bei höherem Disagio.

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19Oktober

Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen

Von Januar bis August 2017 wurden insgesamt 15.400 Wohnungen weniger genehmigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das ist ein Rückgang um 6,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Stark rückläufig waren die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit einem Minus von 36,5 Prozent. Gegen den Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zu – um 2,5 Prozent (2.700 Wohnungen).

Insgesamt wurde laut Destatis in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres der Bau von 229.900 Wohnungen genehmigt. Im Dreimonatsvergleich nahm die Zahl der genehmigten Wohnungen von Juni bis August 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent ab.

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18Oktober

Union und FDP fordern Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer

Für die Länder ist die Grunderwerbsteuer eine sprudelnde Geldquelle, für private Hauskäufer ein teure Zusatzlast: Wird ein bebautes oder unbebautes Grundstück verkauft, ist für den Käufer die Sondersteuer fällig. Fast 13 Milliarden Euro kommen so voraussichtlich dieses Jahr in die Kassen der Länder - so viel wie noch nie. Seit der Finanzkrise 2009 sind die Einnahmen aus dieser Steuer um 260 Prozent gestiegen.

Das liegt nicht nur am Immobilienboom in vielen Groß- und Universitätsstädten Deutschlands. Einige Bundesländer, die seit 2006 über den Steuersatz bestimmen können, haben auch kräftig zugelangt: Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wurde die Grunderwerbsteuer in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 26-mal erhöht. Nur in Bayern und Sachsen ist der Steuersatz mit 3,5 Prozent des Kaufpreises so hoch wie seit 2007 geblieben. Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Brandenburg, Thüringen und Berlin haben hingegen den Steuersatz, ausgehend von 3,5 Prozent, fast verdoppelt. Bei einem Kaufpreis von 300 000 Euro können so fast 20 000 Euro zusätzlich nur für die Sondersteuer zusammenkommen.

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17Oktober

Was Jamaika für die Immobilienwirtschaft bedeutet

Mietpreisbremse, Grunderwerbssteuer, staatliche Förderung: Sollten Union, FDP und Grüne gemeinsam regieren, ändert sich auch beim Wohnen viel. Was Immobilienbesitzer wissen sollten.

Nach dem historischen Rechtsruck bei der Bundestagswahl im September sortieren sich die Parteien neu. Die Verhandlungen zur Bildung einer Regierungskoalition laufen. Als wahrscheinlichstes Bündnis gilt derzeit eine Jamaika-Koalition mit CDU/CSU, FDP und Grünen. Doch die Differenzen sind groß, auch in der Wohnungspolitik. Sollte das Bündnis tatsächlich geschmiedet werden, müssten viele Kompromisse gefunden werden – voraussichtlich mit weitreichenden Folgen für die Immobilienwirtschaft.

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16Oktober

Luftbilder mit der Drohne: Immobilienfotos für Überflieger

Luftbilder von einer Immobilie wirken eindrucksvoll und sind ein Blickfang im Exposé. Mit einer Drohne können Immobilienprofis diese selbst aufnehmen. Vorausgesetzt: Sie beachten einige Regeln. Ein Crashkurs für angehende Piloten.

Mit einer Drohne lassen sich Immobilien auch aus der Vogelperspektive zeigen – sei es mit einem Luftbild oder einem Video inklusive Flug um Gebäude und Anwesen. Die Aufnahmen aus der Luft geben einen eindrucksvollen Überblick über Einfamilienhaus, Gewerbeimmobilie oder Wohnanlage und können das Exposé zusätzlich aufwerten. Doch sind dafür technisches Geschick, rechtliches Wissen und oft einige Bescheinigungen nötig. Gerade in Großstädten wimmelt es nur so vor Flugverboten – dazu zählen in der Regel auch Wohngebiete. Wer dennoch im Wohngebiet fliegen will, kann das nur mit dem Okay vom Grundstückseigentümer sowie gegebenenfalls der Zustimmung weiterer beteiligter Personen wie Mietern oder Nachbarn.

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13Oktober

BGH: Makler müssen EnEV-Pflichtangaben in Immobilienanzeigen machen

Jetzt ist es höchstrichterlich entschieden: Makler müssen bestimmte Informationen aus dem Energieausweis in Immobilienanzeigen angeben. Dem BGH-Urteil zufolge könne Maklern eine Irreführung der Immobilieninteressenten vorgehalten werden, wenn sie auf die Angaben aus dem Energieausweis verzichten.

Immobilienmakler dürfen in ihren Anzeigen auf bestimmte Informationen aus dem Energieausweis nicht verzichten – das hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden. Das gilt zumindest dann, wenn zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung ein Energieausweis vorliegt. Zu den Pflichtangaben zählen beispielsweise Heizungsart, Baujahr der Immobilie und auch Art des Energieausweises. Die Frage, ob Makler zu diesen Angaben verpflichtet sind, war vorher umstritten und auch von verschiedenen Gerichten unterschiedlich beurteilt worden. Denn die Energieeinsparverordnung (EnEV) nimmt dem Wortlaut nach nur Verkäufer, Vermieter, Verpächter und Leasinggeber in die Pflicht – nicht jedoch Makler. Mit dem jetzigen Urteil schafft der BGH nun Klarheit.

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11Oktober

Kosten für den Wohnungsbau steigen so stark wie seit neun Jahren nicht mehr

Der Wohnungsbau in Deutschland hat sich im August so stark verteuert wie seit neun Jahren nicht mehr. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete 3,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. "Das ist der höchste Anstieg der Preise seit August 2008", heißt es vom Statistischen Bundesamt.

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im August 2017 gegenüber August 2016 um 3,1 Prozent, berichtet das Statistische Bundesamt. Das sei der höchste Anstieg der Baupreise seit neun Jahren (August 2008: + 3,3 Prozent). Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.

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06Oktober

IVD fordert Erneuerung der Wohnungspolitik


Die letzten vier Jahre waren trotz der Regulierungswut der Großen Koalition wohnungspolitisch erfolglos. Nach wie vor fehlen 1,5 Millionen Wohnungen. Wenn die neue Regierung da weitermacht, wo die Große Koalition aufgehört hat, wird es weiterhin zu wenige Wohnungen geben, zu wenig Neubau, zu wenige Baugenehmigungen, und die Preise werden weiter steigen. "Die Mietpreisbremse ist gescheitert. Es muss nun eine grundlegend erneuerte Wohnungspolitik umgesetzt werden. Der Wohnungsmarkt braucht jetzt nicht mehr Regulierungen, sondern die Förderung des Wohnungsbaus", sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD. "Wir nehmen die Kanzlerin beim Wort, dass es keine Verschärfung der Mietpreisbremse geben wird", so Schick. "Die SPD hat für ihre Forderungen nun die Quittung der Wähler erhalten. Denn die Wähler haben verstanden, dass man mit mehr Regulierung keine neuen Wohnungen schafft", ergänzt Schick. Die Bundeskanzlerin hat bereits vor den Wahlen angekündigt, dass es einen wohnungspolitischen Gipfel geben wird, wie von dem Immobilienverband IVD im Sommer gefordert. "Wohnungspolitik muss in den Mittelpunkt der politischen Agenda gestellt werden", so Schick.

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04Oktober

Bundesrat beschließt Berufszulassungsvoraussetzung

Der Bundesrat hat das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsvoraussetzung für Wohnimmobilienverwalter und Makler beschlossen. Berufsverbänden gehen die neuen Regelungen nicht weit genug.

Der Bundesrat hat das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsvoraussetzung für Wohnimmobilienverwalter und Makler beschlossen. Es wird voraussichtlich im Oktober im Bundesgesetzblatt verkündet.

Das Gesetz sieht neben der erforderlichen Erlaubniserteilung auch eine Weiterbildungs- sowie eine Informationspflicht über Qualifikation und Weiterbildung des Verwalters gegenüber dem Verbraucher vor. Die Erlaubnispflicht umfasst dabei auch den Mietverwalter. Eigens hierfür wurde der Begriff des Wohnimmobilienverwalters festgeschrieben, der die Wohnungseigentums- und Mietverwaltung umfasst. Die erforderlichen Erlaubnisvoraussetzungen für den Wohnimmobilienverwalter sind geordnete Vermögensverhältnisse, Zuverlässigkeit und eine Berufshaftpflichtversicherung Der Sachkundenachweis für Verwalter und Makler, wie noch vom Bundeskabinett im August 2016 beschlossen, entfiel. In einer ausführenden Verordnung wird das Bundeswirtschaftsministerium nun weitere Details für die Praxis festlegen.

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22September

Die bescheidenen Vermieter

Wer Wohnungen von Privateigentümern mietet, zahlt weniger als im örtlichen Schnitt. Mieten erhöhen die Kleinvermieter zudem seltener als gewerbliche Anbieter. Eine Garantie für anhaltend niedrige Belastungen ist das jedoch nicht.

FrankfurtKai Warnecke möchte mit einem Vorurteil aufräumen. Und zwar jenem der gierigen Vermieter, die vom Wohnungsmangel in den Großstädten profitieren. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Haus und Grund, und somit der Chef-Lobbyist der privaten Vermieter in Deutschland, will dem gängigen Narrativ seine Sicht der Dinge gegenüberstellen. Die privaten Kleinvermieter verzichteten eher auf den ein oder anderen Euro, wenn stattdessen der Mieter länger in der Wohnung bleibt, sagt Warnecke.

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